Wiederkunft Christi
Jüngste Gericht
Am "Jüngsten Tag" werden alle übrigen Toten und Lebenden, die seit der
Menschenschöpfung über die Erde gegangen sind, vor ihrem Schöpfer
erscheinen müssen.
In der Offenbarung 20, 11-15 beschreibt Apostel Johannes das "Jüngste
Gericht" (Weltgericht, zweiter Tod, zweite Auferstehung, Allg.
Auferstehung):
11) Und ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß; vor
seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine
Stätte für sie gefunden.
12) Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und
Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist
das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in
den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken.
13) Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und
sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden
gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.
14) Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl.
Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl.
15) Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des
Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.
Aus den Aufzeichnungen in der Heiligen Schrift geht hervor, dass es nicht
nur eine, sondern eben zwei Auferstehungen gibt.
Stellt man
beide gegenüber, so
wird deutlich,
dass sicherlich die
"erste
Auferstehung" die
wichtigere
ist.
Glaubt man
der Heiligen Schrift,
so erkennt
man, dass
diejenigen,
die an der ersten
Auferstehung teilhaben, nicht mehr in das "Jüngste Gericht" gehen
müssen. Über diese hat nach Offenbarung 20,6 der "zweite Tod" keine
Macht mehr.
Das war das Glaubensziel der ersten Christen. Dieses ist auch das
Glaubensziel der neuapostolischen Christen.
Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
Maranata
--- Unser Herr kommt